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08.02.2005 16:45 Zum Anfang der Seite springen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden
Psygnosis2097
unregistriert
cool Olle Kamellen

Ich glaube nicht, dass die großen Player in der Spieleindustrie ernsthaft daran interessiert sind, Software-Piraterie den Gar auszumachen:

Gerade im PC-Bereich wäre eine Online-Aktivierung sehr einfach umzusetzen (Modelle gibt es dafür von diversen Firmen genug), da mittlerweile so ziemlich jeder PC-Spieler auch einen Online-Zugang besitzt.

Dies müsste nicht unbedingt so invasiv geschehen wie bei der

Steam-Plattform von Valve. Es würde vollkommen ausreichen die Spieleinstallation anhand des CD-Keys online zu verifizieren und mit dem eigenen Namen/der Identität zu verknüpfen. Allerdings fürchten bei dieser -Methode wohl viele Hersteller, gerade in den USA, dass gewaltverherrlichende Spiele, die angeblich für Erwachsene gedacht sind,aber hauptsächlich in den Händen von Kindern und Jugendlichen landen, aufgrund der Alterbeschränklung nicht mehr von selbigen so ohne weiteres gekauft und anschließend aktiviert werden könnten.

Das ist wohl auch der Grund, warum Valve softwaretechnisch so einen großen Aufwand betreibt und der Kunde mit der Angabe von email-Adresse und Paßwort davonkommt und weitestgehend anonym bleibt.

Bei Konsolen sieht die Sache zwar etwas anders aus, der Tatbestand ist allerdings der selbe:

Sony, der weltgrößte Konsolen- und neben EA Spielehersteller hat sich einen feuchten Kericht um einen standardisierten Kopierschutz für die Playstation 2 bemüht.

Um genau zu sein: Es gibt keinen!

Jeder Otto-Normalverbraucher kann hingehen und ein Original seiner wahl direkt von DVD zu DVD-R oder DVD+R kopieren. Hierzu benötigt man weder spezielle Brennsoftware, noch einen besonderen DVD-Brenner (ironischer Weise sind die von Sony bestens geeignet).

Bei Microsoft hingegen hat wiedermal die notorische Unfähigkeit, ausgereifte und sichere Software auf den Markt zu bringen, zugeschlagen und so hat es nicht lang gedauert, dass der angepriesene Kopierschutz über den integrierten und peinlicher Weise dauerhaft aktiven FTP-Server der Xbox einfach umgangen wurde.

Wer sich so blöd anstellt, ist selbst schuld!

Wie man es von Microsoft gewöhnt ist, lernt man ja gezwungener Maßen aus den teilweise fatalen Fehlern und so dürfte die Xbox 360 nur sehr schwer bis garnicht zu knacken sein. Mal davon abgesehen war für Raubkopierer dank der Online-Modchip-Erkennung spätestens bei dem exzellenten Xbox Live-Service Schluß. (Bei Sony ist es ähnlich.)

Übrigens hat das Groß der Kopierschutzsoftware, die heute bei Spielen dabei ist für mehr Ärger bei ehrlichen Spielern als bei Raubkopierern geführt.
Ausgeflöst wurde dies hautpsächlich durch etwaige Inkompatibilität mit CD-Laufwerken oder dem Betriebsystem sowie Reaktivierung von alten XP-Sicherheitslöchern [vorallem Starforce].

Das ist nur ein weiter Hinweis darauf, wie halbherzig mit dem Thema umgegangen wird.

Und wie der Author schon sagte, kommt noch dazu, dass die wenigsten, die geradezu massenhaft Spiele kopieren und "spielen", selbige auch tatsächlich kaufen würden, weil sie schlichtweg nicht das Geld haben und/oder nicht bereit sind 50 EUR pro Titel auszugeben. Der angeprangerte Schaden, der angeblich entstehen soll, ist also mit Vorsicht zu genießen.

Hinzu kommt noch, dass Spiele mit sogenannter Replay-Value oft einen sehr guten Online-Modus enthalten, für den zum spielen ein valider CD-Key erforderlich ist.

Meiner Meinung nach die beste Softwarepirateriepräventatiionstaktik und definitive Motivation sein hart verdientes Geld für Originale statt Rohlinge und DVD-Brenner der Firma Sony auszugeben.

Und wenn man Bill Gates Glauben schenken darf, ist die Zukunft aller Spiele ja ohnehin online.

06.02.2006 06:38 Zum Anfang der Seite springen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden
Sonnentier
unregistriert
Der böse schlimme Raubkopierer

Der Beitrag ist ziemlich subjektiv geschrieben (das "moralische").


Diese Hochrechung mit den Werten wieviel die Industrie verliert wurde zum Beispiel unanstreitbar dargestellt:

Wie der VUD weiß, gehen den Spieleherstellern dadurch jährlich 400 Millionen Euro Umsatz verloren

Und ich weiß dass es nicht so ist. Behauptung. Schade, dass man mir nicht so stark vertraut.

Kleine Entwicklerfirmen [...] müssen die Entwicklung viel versprechender Titel stoppen, oder machen gleich ganz dicht.
Dass in Wahrheit Softwarepiraten dahinter stecken, ist ja wohl klar.

Nein, warum? Begründung/Beleg.

Und nun haben wir leider die Situation, dass Software-Piraterie zu einer Art Volkssport verkommen ist.

Warum verkommen, und warum leider? Weil es subjektiv ist. Man kann es auch als zum Glück, und aufgestiegen sehen.

Ich will natürlich auch jetzt nicht bestreiten, dass Softwarepiraten die tatsächlichen Schuldigen sind. Nein, das wäre unmoralisch.

Warum nicht? Bietet sich an. Man sollte von einer Moral, die uns die Medienindustrie aufbindet, nicht Unfehlbarkeit erwarten. Und muss sie nicht vertreten.

Dass sich ohne den aktuellen Kopiertrend nicht jeder Softwarepirat alle sonst gebrannten Titel kaufen würde, ist nämlich kein Geheimnis.

Also warum wird so stark hochgerechnet, gejammert und gewundert...

Es stimmt, die Industrie sollte das Angebot verbessern!

Richtig macht man es so:
Man kann sich ein Spiel herunterladen, und es testen. Die Demos kommen auch immer langsamer heraus.
Wenn das Spiel nicht so toll war - also so, dass man sich bei einem Kauf geärgert hätte - dann belässt man es dabei.
Wenn man viel vom Spiel hält - so kauft man das Original!

Man kann an dieser Stelle nicht verschweigen, dass "das Original" ziemlicher Schrott ist. Meist muss man 20 CDs vor dem Start der Reihe nach einlegen, die CD Laufwerke werden *sinnlos* abgenutzt, und es nervt dass man Massen CDs parat haben muss. Manchmal geht es bei legalem Spiel- ist mir auch passiert- gar nicht, zu starten!

Auch wenn Nachbarskopiererei schlimm ist, ich finde das Angebot sollte so verbessert werden:
*Kein assozialer Kopierschutz (Please Enter 20 CDs. Not the right CD (liegt natürlich schon drin) usw)
*die Punkte wie im Beitrag

Dann wäre das Original- endlich mal wieder- die Höchste Qualitätsstufe. Toll! Bei besseren Produkten würde ich es dann sicher kaufen.

Und wer es nicht macht muss ausgelacht werden! Wer sagt "ich kann neuerdings mit eeh-muhle laden, ich kauf jetzt nichts mehr", der zieht die ganzen Filesharer, Raubkopierer, Spieler in den Dreck und gehört FETT AUSGELACHT HAHAHAHAHA DU NOOB!!!

Natürlich kauft man Spiele! Soviel wie einem das Geld zulässt, bzw. soviel wie wirklich gut sind und die man oft spielt! Von denen man was hält. Die es verdient haben!

Womöglich war der Beitrag ironisch, und wollte das gleiche Aussagen. In dem Fall stimme ich zu. Ansonsten viel zu subjektiv/Industrie manipuliert. Manche Stellen kamen mir, v.a. oben gequotete, doch seltsam vor.

MfG

Sonnentier

30.03.2006 19:58 Zum Anfang der Seite springen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden
dazio dazio ist männlich

Administrator | offline

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Dabei seit: 12.09.2002
Beiträge: 1.255

RE: Der böse schlimme Raubkopierer

Original von Sonnentier
Der Beitrag ist ziemlich subjektiv geschrieben (das "moralische").


Dafür ist es eine Kolumne. Smile

Diese Hochrechung mit den Werten wieviel die Industrie verliert wurde zum Beispiel unanstreitbar dargestellt:

Wie der VUD weiß, gehen den Spieleherstellern dadurch jährlich 400 Millionen Euro Umsatz verloren

Und ich weiß dass es nicht so ist. Behauptung. Schade, dass man mir nicht so stark vertraut.


Das sind Zahlen, die der VUD veröffentlicht hat (du hast Recht, ich hätte die Quelle verlinken sollen). Mit "wie der VUD weiß ..." wollte ich genau dein Misstrauen zum Ausdruck bringen. Die Hochrechnung ist sinnlos -- man kann nicht wissen, wie viel man verkaufen würde, wenn es Raubkopien nicht gäbe.

Kleine Entwicklerfirmen [...] müssen die Entwicklung viel versprechender Titel stoppen, oder machen gleich ganz dicht.
Dass in Wahrheit Softwarepiraten dahinter stecken, ist ja wohl klar.

Nein, warum? Begründung/Beleg.


Wieder Ironie.

Und nun haben wir leider die Situation, dass Software-Piraterie zu einer Art Volkssport verkommen ist.

Warum verkommen, und warum leider? Weil es subjektiv ist. Man kann es auch als zum Glück, und aufgestiegen sehen.


Nun ja -- ich finde es erst mal auch gut, dass die "Konsumenten" sich auch zu wehren wissen und der Industrie nicht völlig hörig sind. Aber noch besser wäre es, wenn Leute gar nicht erst illegal kopieren müssten.

Ich will natürlich auch jetzt nicht bestreiten, dass Softwarepiraten die tatsächlichen Schuldigen sind. Nein, das wäre unmoralisch.

Warum nicht? Bietet sich an. Man sollte von einer Moral, die uns die Medienindustrie aufbindet, nicht Unfehlbarkeit erwarten. Und muss sie nicht vertreten.


Schon wieder Ironie. Das ist eben mein Stil. Tut mir leid, dass das nicht so klar rüberkam.

Dass sich ohne den aktuellen Kopiertrend nicht jeder Softwarepirat alle sonst gebrannten Titel kaufen würde, ist nämlich kein Geheimnis.

Also warum wird so stark hochgerechnet, gejammert und gewundert...


Weil Lobbyismus so funktioniert.

Womöglich war der Beitrag ironisch, und wollte das gleiche Aussagen. In dem Fall stimme ich zu. Ansonsten viel zu subjektiv/Industrie manipuliert. Manche Stellen kamen mir, v.a. oben gequotete, doch seltsam vor.


Ich hoffe, ich konnte das jetzt ins richtige Licht rücken. Augenzwinkern

08.04.2006 11:14 Zum Anfang der Seite springen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden
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