Playable.de Kolumnen

(K)ein Kavaliersdelikt

Unternehmen gehen Pleite, es bilden sich Monopole, Spiele werden teurer – es ist ein düsteres Bild, was derzeit in der Unterhaltungssoftware-Branche gezeichnet wird. Doch es gibt einen Schuldigen: den Software-Piraten von nebenan. Ihn einzusperren, wenigstens um ein Exempel zu statuieren, das muss unser aller Ziel sein.
Oder etwa nicht?

Dao Gottwald
Kolumnist: Dao Gottwald (dazio at playable.de)

„Du sollst nicht stehlen“, so steht es geschrieben. Und wer will das ernsthaft anfechten? Ob religiös oder nicht, das spielt keine Rolle. Die 10 Gebote an sich werden ja sowieso heute wie gestern im großen und im kleinen Maßstab überall dort ignoriert, wo sie einem lästig sind.
Aber wenigstens dieses eine sollte doch zur gesellschaftlichen Maxime geworden sein. Oder schüttelt das Gros der Menschen nicht empört bis angewidert den Kopf, wenn ein Trickbetrüger oder Autodieb sein Unwesen treibt? Natürlich tut es das, schließlich könnte man selbst das nächste Opfer sein. Ähnlich die Reaktion bei Ladendieben – wobei: Wenn ein solcher erwischt wird, ist unter den Passanten mit hoher Wahrscheinlichkeit wenigstens eine weitere Person, die schon mal ein Geschäft um die eine oder andere Ware erleichtert hat. Spätestens dann weicht die Empörung je nach Persönlichkeit einem milden Lächeln oder peinlicher Berührtheit.

Entscheidend für das Bewusstsein in der Bevölkerung ist also, wie jeder einzelne selbst involviert ist. Und nun haben wir leider die Situation, dass Software-Piraterie zu einer Art Volkssport verkommen ist. 54 Millionen Raubkopien von Computer- und Spielen wurden laut GfK hierzulande im Jahr 2003 gemacht. Wie der VUD weiß, gehen den Spieleherstellern dadurch jährlich 400 Millionen Euro Umsatz verloren. Erschreckende Zahlen, wahrlich.
Aber ein Ächten findet unter den Menschen praktisch nicht statt, mit einer Ausnahme: Viele derer, die dennoch ehrlich genug sind, die liebe zum Original hegen oder/und einfach das Geld haben, reagieren oftmals gereizt, auf Piraterie angesprochen. Wer will sich auch gerne in die Enge gedrängt fühlen und sagen lassen müssen, dass man ein bisschen blöd sei, Spiel XY nicht einfach für 0 € über Nacht runterzuladen oder es sich vom nächstbesten Bekannten brennen zu lassen? Doch diese Menschen sind in der Unterzahl. Fakt ist deshalb, dass Raubkopieren eine Straftat ist, die gesellschaftlich toleriert wird. Mit anderen Worten: ein Kavaliersdelikt.

Wenn man uns in der groß angelegten Anti-Piraterie-Kampagne weismachen will, Software-Piraterie sei kein Kavaliersdelikt, so ist das reines Wunschdenken und der zum Scheitern verurteilte Versuch der GVU, der Bevölkerung einzureden, dass sie ja eigentlich was gegen Raubkopierer habe. Der eine oder andere erinnert sich vielleicht: Raubkopierer, das sind die mit den Augenringen, die mit der Kellerbräune, die mit den vernachlässigten Frauen und die, die im Knast mit Vorliebe durchgenommen werden, weil sie ja – wie jeder weiß – die knackigsten Ärsche haben.
Im Ernst, das kann nicht funktionieren, weil die Menschen, die man versucht zu erreichen, selbst die vermeintlich „bösen Buben“ sind. Sie werden sich nicht selbst ächten. Erst recht nicht, wenn man die Situation verkennend behauptet, sie seien alle asoziale Nichtsnutze. Nicht mal die oben angesprochene peinliche Berührtheit kann eintreten, weil es dafür mehr andere geben müsste, die angewidert reagieren.

Was die GVU erntet, ist Spott. Was also stattdessen tun?
Moment mal: Wer soll überhaupt etwas tun? Und warum?
Wir brauchen nicht lange rätseln, Zugzwang besteht bei den Publishern, die ja sowieso schon über den VUD mit hinter der GVU stecken, oder zumindest wohlwollend mit ihr harmonisieren. Der Zugzwang ist ihnen angelastet, weil sie es sind, die trotz ständiger Expansion und steigender Gewinne am meisten rumheulen. Wo die Umsatzzahlen dennoch rückläufig sind, ist das wohl nicht selten auf Missmanagement zurückzuführen.
Im Jahr 2003 wurden 35 bis 40 Millionen Spiele verkauft – macht in Relation zur genannten GfK-Schätzung rund 1,35 bis 1,5 Kopien pro Original. Keine erfreuliche Quote, aber nichtsdestotrotz ist Deutschland mit rund 1,4 Milliarden Euro Jahresumsatz nach Großbritannien der zweitgrößte Markt für Computerspiele in Europa, was schon weniger erdrückend scheint. Zudem freut sich die Werbebranche, die virtuelle Plakate und andere Werbemittel in Spielen platziert. Dass sich ohne den aktuellen Kopiertrend nicht jeder Softwarepirat alle sonst gebrannten Titel kaufen würde, ist nämlich kein Geheimnis.

Weil auch die Menschen ahnen, dass es eher darum geht, die schon hohen Gewinne zu maximieren, wird man bei ihnen mit der Mitleidstour keinen Zentimeter Land gutmachen können. Ungeachtet dieser Tatsache wird weiterhin zu gerne behauptet, Unternehmen würden wegen Piraterie Pleite gehen. Aber sind es nicht die oftmals nicht so armen Publisher, die entscheiden, ob sie in eine kleinere Entwicklerfirma investieren oder eben nicht? Konzerne wie Ubisoft, EA, Microsoft oder THQ: Sie haben das Geld, auch waghalsigere Projekte zu unterstützen. Doch sie tun es nicht. Die Folge: Kleine Entwicklerfirmen finden nur schwer einen Partner, müssen die Entwicklung viel versprechender Titel stoppen, oder machen gleich ganz dicht.

Dass in Wahrheit Softwarepiraten dahinter stecken, ist ja wohl klar.

Mir stellt sich trotzdem die Frage, warum sie, die großen Publisher, nicht investieren. Die Antwort ist eigentlich nahe liegend: Sie befinden sich natürlich nicht in einer finanziell bedrohlichen Lage. Sie wollen nur ihre marktbeherrschende Position um jeden Preis verteidigen; bloß kein Risiko eingehen. Da fährt man mit der siebten Fortsetzung eines bewährten Titels sicherer. Warum sollte man auch einen Markt beleben wollen, der ohnehin schon prächtig gedeiht?
Um in diesem harten Wettbewerb mithalten zu können, müssen selbstverständlich auch Publisher zweiter Reihe den Gürtel enger schnüren. „Bloß kein Risiko eingehen.“ Allzu oft geraten sie dabei ins Schleudern, jüngstes Beispiel: Eidos Interactive. Das britische Unternehmen ist für Qualitätstitel wie Dark Project, Hitman, Commandos oder Deus Ex bekannt. Doch die Absatzzahlen der letzten Monate ließen zu wünschen übrig. Dabei hat man doch so viele Erfolg versprechende Sequels produziert. Eigenartig.

Ich will natürlich auch jetzt nicht bestreiten, dass Softwarepiraten die tatsächlichen Schuldigen sind. Nein, das wäre unmoralisch.

Aber vielleicht sollte man, statt an den Symptomen herumzudoktern, mal darüber nachdenken, dem Verbraucher doch ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis zu bieten, wie es in der Musikindustrie schon teilweise versucht wird.
Das würde konkret bedeuten:

Wenn man das nicht will, wird man sich wohl weiterhin darauf verlassen müssen, dass sich die Bevölkerung nach und nach vollständig selbst unter antipiracy at gvu.de meldet, was mich persönlich ja an die mittelalterliche Hexenverbrennung erinnert. Passend dazu auch die gemeinschaftliche Aktion des VUD und der GVU im Vorfeld der Games Convention 2004, wo 20.000 beschlagnahmte Raubkopien in Scheiterhaufenmanier vernichtet wurden.
Der Unterschied zum Mittelalter ist, dass es damals wohl keine Hexen gab, heute allerdings das Land fast von Hexen überschwemmt wird. Die Analogie zum Mittelalter ist, dass praktisch jeder von jedem anderen angeprangert werden kann. Und zwar in den meisten Fällen vermutlich nicht aus Rechtschaffenheit, sondern weil dieser andere damit auf elegante Weise seine persönliche Antipathie (worin die im Einzelnen auch begründet sein mag) ausleben kann.

Schafft das Unrechtsbewusstsein?

Ist der Anschwärzende ein Kavalier?

Mittwoch, 18. August 2004
Kommentare
  1. antworten # Psygnosis2097: Olle Kamellen

    [B]Ich glaube nicht, dass die großen Player in der Spieleindustrie ernsthaft daran interessiert sind, Software-Piraterie den Gar auszumachen:

    Gerade im PC-Bereich wäre eine Online-Aktivierung sehr einfach umzusetzen (Modelle gibt es dafür von diversen Firmen genug), da mittlerweile so ziemlich jeder PC-Spieler auch einen Online-Zugang besitzt.

    Dies müsste nicht unbedingt so invasiv geschehen wie bei der

    Steam-Plattform von Valve. Es würde vollkommen ausreichen die Spieleinstallation anhand des CD-Keys online zu verifizieren und mit dem eigenen Namen/der Identität zu verknüpfen. Allerdings fürchten bei dieser -Methode wohl viele Hersteller, gerade in den USA, dass gewaltverherrlichende Spiele, die angeblich für Erwachsene gedacht sind,aber hauptsächlich in den Händen von Kindern und Jugendlichen landen, aufgrund der Alterbeschränklung nicht mehr von selbigen so ohne weiteres gekauft und anschließend aktiviert werden könnten.

    Das ist wohl auch der Grund, warum Valve softwaretechnisch so einen großen Aufwand betreibt und der Kunde mit der Angabe von email-Adresse und Paßwort davonkommt und weitestgehend anonym bleibt.

    Bei Konsolen sieht die Sache zwar etwas anders aus, der Tatbestand ist allerdings der selbe:

    Sony, der weltgrößte Konsolen- und neben EA Spielehersteller hat sich einen feuchten Kericht um einen standardisierten Kopierschutz für die Playstation 2 bemüht.

    Um genau zu sein: Es gibt keinen!

    Jeder Otto-Normalverbraucher kann hingehen und ein Original seiner wahl direkt von DVD zu DVD-R oder DVD+R kopieren. Hierzu benötigt man weder spezielle Brennsoftware, noch einen besonderen DVD-Brenner (ironischer Weise sind die von Sony bestens geeignet).

    Bei Microsoft hingegen hat wiedermal die notorische Unfähigkeit, ausgereifte und sichere Software auf den Markt zu bringen, zugeschlagen und so hat es nicht lang gedauert, dass der angepriesene Kopierschutz über den integrierten und peinlicher Weise dauerhaft aktiven FTP-Server der Xbox einfach umgangen wurde.

    Wer sich so blöd anstellt, ist selbst schuld!

    Wie man es von Microsoft gewöhnt ist, lernt man ja gezwungener Maßen aus den teilweise fatalen Fehlern und so dürfte die Xbox 360 nur sehr schwer bis garnicht zu knacken sein. Mal davon abgesehen war für Raubkopierer dank der Online-Modchip-Erkennung spätestens bei dem exzellenten Xbox Live-Service Schluß. (Bei Sony ist es ähnlich.)

    Übrigens hat das Groß der Kopierschutzsoftware, die heute bei Spielen dabei ist für mehr Ärger bei ehrlichen Spielern als bei Raubkopierern geführt.
    Ausgeflöst wurde dies hautpsächlich durch etwaige Inkompatibilität mit CD-Laufwerken oder dem Betriebsystem sowie Reaktivierung von alten XP-Sicherheitslöchern [vorallem Starforce].

    Das ist nur ein weiter Hinweis darauf, wie halbherzig mit dem Thema umgegangen wird.

    Und wie der Author schon sagte, kommt noch dazu, dass die wenigsten, die geradezu massenhaft Spiele kopieren und "spielen", selbige auch tatsächlich kaufen würden, weil sie schlichtweg nicht das Geld haben und/oder nicht bereit sind 50 EUR pro Titel auszugeben. Der angeprangerte Schaden, der angeblich entstehen soll, ist also mit Vorsicht zu genießen.

    Hinzu kommt noch, dass Spiele mit sogenannter Replay-Value oft einen sehr guten Online-Modus enthalten, für den zum spielen ein valider CD-Key erforderlich ist.

    Meiner Meinung nach die beste Softwarepirateriepräventatiionstaktik und definitive Motivation sein hart verdientes Geld für Originale statt Rohlinge und DVD-Brenner der Firma Sony auszugeben.

    Und wenn man Bill Gates Glauben schenken darf, ist die Zukunft aller Spiele ja ohnehin online.[/B]

  2. antworten # Sonnentier: Der böse schlimme Raubkopierer

    Der Beitrag ist ziemlich subjektiv geschrieben (das "moralische").


    Diese Hochrechung mit den Werten wieviel die Industrie verliert wurde zum Beispiel unanstreitbar dargestellt:

    Wie der VUD weiß, gehen den Spieleherstellern dadurch jährlich 400 Millionen Euro Umsatz verloren

    Und ich weiß dass es nicht so ist. Behauptung. Schade, dass man mir nicht so stark vertraut.

    Kleine Entwicklerfirmen [...] müssen die Entwicklung viel versprechender Titel stoppen, oder machen gleich ganz dicht.
    Dass in Wahrheit Softwarepiraten dahinter stecken, ist ja wohl klar.

    Nein, warum? Begründung/Beleg.

    Und nun haben wir leider die Situation, dass Software-Piraterie zu einer Art Volkssport verkommen ist.

    Warum verkommen, und warum leider? Weil es subjektiv ist. Man kann es auch als zum Glück, und aufgestiegen sehen.

    Ich will natürlich auch jetzt nicht bestreiten, dass Softwarepiraten die tatsächlichen Schuldigen sind. Nein, das wäre unmoralisch.

    Warum nicht? Bietet sich an. Man sollte von einer Moral, die uns die Medienindustrie aufbindet, nicht Unfehlbarkeit erwarten. Und muss sie nicht vertreten.

    Dass sich ohne den aktuellen Kopiertrend nicht jeder Softwarepirat alle sonst gebrannten Titel kaufen würde, ist nämlich kein Geheimnis.

    Also warum wird so stark hochgerechnet, gejammert und gewundert...

    Es stimmt, die Industrie sollte das Angebot verbessern!

    Richtig macht man es so:
    Man kann sich ein Spiel herunterladen, und es testen. Die Demos kommen auch immer langsamer heraus.
    Wenn das Spiel nicht so toll war - also so, dass man sich bei einem Kauf geärgert hätte - dann belässt man es dabei.
    Wenn man viel vom Spiel hält - so kauft man das Original!

    Man kann an dieser Stelle nicht verschweigen, dass "das Original" ziemlicher Schrott ist. Meist muss man 20 CDs vor dem Start der Reihe nach einlegen, die CD Laufwerke werden *sinnlos* abgenutzt, und es nervt dass man Massen CDs parat haben muss. Manchmal geht es bei legalem Spiel- ist mir auch passiert- gar nicht, zu starten!

    Auch wenn Nachbarskopiererei schlimm ist, ich finde das Angebot sollte so verbessert werden:
    *Kein assozialer Kopierschutz (Please Enter 20 CDs. Not the right CD (liegt natürlich schon drin) usw)
    *die Punkte wie im Beitrag

    Dann wäre das Original- endlich mal wieder- die Höchste Qualitätsstufe. Toll! Bei besseren Produkten würde ich es dann sicher kaufen.

    Und wer es nicht macht muss ausgelacht werden! Wer sagt "ich kann neuerdings mit eeh-muhle laden, ich kauf jetzt nichts mehr", der zieht die ganzen Filesharer, Raubkopierer, Spieler in den Dreck und gehört FETT AUSGELACHT HAHAHAHAHA DU NOOB!!!

    Natürlich kauft man Spiele! Soviel wie einem das Geld zulässt, bzw. soviel wie wirklich gut sind und die man oft spielt! Von denen man was hält. Die es verdient haben!

    Womöglich war der Beitrag ironisch, und wollte das gleiche Aussagen. In dem Fall stimme ich zu. Ansonsten viel zu subjektiv/Industrie manipuliert. Manche Stellen kamen mir, v.a. oben gequotete, doch seltsam vor.

    MfG

    Sonnentier

  3. antworten # dazio: RE: Der böse schlimme Raubkopierer

    [i]Original von Sonnentier[/i]
    Der Beitrag ist ziemlich subjektiv geschrieben (das "moralische").

    Dafür ist es eine Kolumne. :)

    Diese Hochrechung mit den Werten wieviel die Industrie verliert wurde zum Beispiel unanstreitbar dargestellt: [quote]Wie der VUD weiß, gehen den Spieleherstellern dadurch jährlich 400 Millionen Euro Umsatz verloren

    Und ich weiß dass es nicht so ist. Behauptung. Schade, dass man mir nicht so stark vertraut.[/quote]
    Das sind Zahlen, die der VUD veröffentlicht hat (du hast Recht, ich hätte die Quelle verlinken sollen). Mit "wie der VUD weiß ..." wollte ich genau dein Misstrauen zum Ausdruck bringen. Die Hochrechnung ist sinnlos -- man kann nicht wissen, wie viel man verkaufen würde, wenn es Raubkopien nicht gäbe.

    [quote]Kleine Entwicklerfirmen [...] müssen die Entwicklung viel versprechender Titel stoppen, oder machen gleich ganz dicht.
    Dass in Wahrheit Softwarepiraten dahinter stecken, ist ja wohl klar.

    Nein, warum? Begründung/Beleg.[/quote]
    Wieder Ironie.

    [quote]Und nun haben wir leider die Situation, dass Software-Piraterie zu einer Art Volkssport verkommen ist.

    Warum verkommen, und warum leider? Weil es subjektiv ist. Man kann es auch als zum Glück, und aufgestiegen sehen.[/quote]
    Nun ja -- ich finde es erst mal auch gut, dass die "Konsumenten" sich auch zu wehren wissen und der Industrie nicht völlig hörig sind. Aber noch besser wäre es, wenn Leute gar nicht erst illegal kopieren müssten.

    [quote]Ich will natürlich auch jetzt nicht bestreiten, dass Softwarepiraten die tatsächlichen Schuldigen sind. Nein, das wäre unmoralisch.

    Warum nicht? Bietet sich an. Man sollte von einer Moral, die uns die Medienindustrie aufbindet, nicht Unfehlbarkeit erwarten. Und muss sie nicht vertreten.[/quote]
    Schon wieder Ironie. Das ist eben mein Stil. Tut mir leid, dass das nicht so klar rüberkam.

    [quote]Dass sich ohne den aktuellen Kopiertrend nicht jeder Softwarepirat alle sonst gebrannten Titel kaufen würde, ist nämlich kein Geheimnis.

    Also warum wird so stark hochgerechnet, gejammert und gewundert...[/quote]
    Weil Lobbyismus so funktioniert.

    Womöglich war der Beitrag ironisch, und wollte das gleiche Aussagen. In dem Fall stimme ich zu. Ansonsten viel zu subjektiv/Industrie manipuliert. Manche Stellen kamen mir, v.a. oben gequotete, doch seltsam vor.

    Ich hoffe, ich konnte das jetzt ins richtige Licht rücken. ;)

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(BiggyP) sagt mal, wie kann ich fernsehen über tv gucken?

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