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Perception — „Stargate“-Streit geht vor Gericht

Nachdem Publisher JoWooD vor etwa einer Woche verkündete, dass man die Entwicklung an Stargate SG-1: The Alliance gestoppt habe, will der australische Entwickler Perception nun vor Gericht ziehen. Das Studio wirft JoWooD vor, in den vergangenen neun Monaten zugesicherte Leistungen – auch finanzieller Natur – mehrfach verweigert und damit Vertragsbruch begangen zu haben. Dabei sei der Publisher jederzeit über den Entwicklungsstand informiert gewesen.

Als Perception zur Lösung der Streitigkeiten eine Frist bis zum 8. August setzte und eine Vertragskündigung nicht ausschloss, sei JoWooD in die Offensive gegangen. Von der Trennung und dem angeblichen Entwicklungsstopp habe Perception aus der Presse erfahren. Von einem Stopp kann aber laut CEO Ben Lenzo nicht die Rede sein, und so geht die Arbeit beim Entwicklerstudio unbeirrt weiter. Man sei alleiniger Lizenzpartner von MGM für Spiele der „Stargate“-Reihe und wolle SG-1: The Alliance fertigstellen und veröffentlichen.

„Wir werden nicht zulassen, dass dem Name Perception in dieser Weise Schaden zugefügt wird und mit aller Kraft unsere Reputation, unsere Mitarbeiter und Produkte schützen“, so Lenzo. Öffentlich werde man sich dazu nicht mehr äußern. Alles Weitere liege bei den Gerichten.

dazio (dazio at playable.de), 13. August 2005, 11:34 Uhr
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