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Sonstiges aus der Welt der Spiele — Ego-Shooter-Verbot bei Unions-Wahlsieg

Viel haben sich die Kollegen von Onlinekosten.de und einige User von dem Chat mit Dr. Markus Söder von der CSU-Medienkommission versprochen. Die Themen waren Ego-Shooter und ISDN-Flatrates. Zum ersten Thema gab es nach 30 Minuten dann den ersten ernüchternden Moment:

(onlinekosten): Machen Sie ein Wahlversprechen: Gewinnt die CDU/CSU am 22. September - für welche Altersklassen werden Ego-Shooter dann verboten?

(CSU-Soeder): Wir sind keine Spaßverderber. Aber wir wenden uns gegen jede Form von Extremismus und Gewalt. Dabei denke ich, dass einige Spiele dann indiziert werden müssen.

(onlinekosten): Welche und für welche Altersklassen?

(CSU-Soeder): z.B.: Gotcha, Paintball oder Laserdrome, auch Counter Strike

(onlinekosten): Counter strike, d.h. Verbot von Ego-Shootern auch für Erwachsene?

(CSU-Soeder): Schwer gefährdende Spiele sind altersunabhängig zu verbieten. Bei anderen braucht es eine verbindliche Alterskennzeichnung und eine freiwillige Selbstkontrolle der Hersteller, die dann dabei entscheidend mitmachen können.

Damit nicht genug. Den zweiten „Schlag ins Gesicht“ gab es bei dem Thema ISDN Flatrate. Noch immer gibt es auf diesem Gebiet kein vernünftiges Angebot. Viele User fordern daher Druck auf die Telekom von politischer Seite aus. Die SPD hat’s versucht, ist aber offensichtlich gescheitert. Was CDU/CSU zu diesem Thema meinen, solltet ihr euch unter dem Link weiter unten durchlesen.
Die Meinung der am Chat beteiligten war am Ende jedenfalls eindeutig: „Das war das allerletzte - meine Wahlentscheidung hat sich um 180 Grad gewandelt!“.

Dao Gottwald (dazio at playable.de), 11. September 2002, 13:01 Uhr
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