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Command & Conquer: Generals

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Schulnote 2

Mit Command & Conquer: Generals hat EA nicht nur Westwoods alte … weiter

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Inzwischen ist es schon fast zur Tradition geworden, dass wenigstens alle zwei Jahre ein neuer C&C-Teil erscheint. Doch mit Generals geschieht dies erstmals nicht unter dem Label der nun aufgelösten Westwood Studios, sodass Electronic Arts nicht nur Publisher sondern auch Entwickler ist. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, auch wenn an einigen Stellen zu viele Dinge vom alten C&C übernommen und dabei gravierende Mängel mitgebracht wurden. Trotzdem gibt es viele Neuerungen, welche frischen Wind in die Serie bringen.

Endlich dreidimensional

Lange hat es gedauert, doch dafür hat man sich umso mehr Mühe mit der 3D-Umsetzung gegeben. Einheiten werfen realistische Schatten und hinterlassen Spuren. Explosionen sparen nicht an Partikeln und bringen selbst High-End-PCs an die Leistungsgrenze. Insgesamt braucht man so mindestens eine Geforce 3 um auch bei vielen Einheiten noch ruckelfrei spielen zu können. Auch 256 MB Hauptspeicher reichen nur für maximal vier Spieler aus, danach hängt das Spiel beim Nachladen von der Festplatte ab und zu fest. Der Prozessor spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Selbst mit einem Gigahertz kommt das Spiel zum erliegen, wenn Sie mehrere Computergegner im Spiel haben. Mit zwei Gigahertz ist man aber auf der sicheren Seite, vorausgesetzt natürlich, die anderen Komponenten spielen auch mit.

Verstanden, General!

Wie gewohnt sieht man von oben auf seine Einheiten herab. Neu ist dabei, dass man sich nun selbst als General fühlen darf. Je mehr feindliche Einheiten man vernichtet, desto mehr Erfahrung bekommt man. Mit dieser Erfahrung können Sie dann neue Technologien erforschen, wie EMP-Impuls, Anthrax-Sprengköpfe oder andere unheilvolle Attacken. Insgesamt können Sie so um vier Levels aufsteigen. Allerdings lassen sich immer nur einige der Technologien erforschen, was Sie nicht wählen, bleibt Ihnen verschlossen. Man kann insgesamt sieben von acht Technologien / Entwicklungen auf insgesamt 14 Stufen wählen. Die gewählten Entwicklungen treten entweder sofort in Kraft oder können in bestimmten Zeitintervallen angefordert werden.

Supplies, we need Supplies!

Natürlich steht auch in diesem C&C wieder der Ressourcenabbau an vorderster Stelle. Allerdings hat man sich diesmal vom Tiberium getrennt und besorgt sich sein Geld anfangs durch den „Abbau“ von Waren aus einem Dock, später durch andere Möglichkeiten, die sich je nach Partei unterscheiden. Die Menge an Supplies, die am Anfang zur Verfügung steht, ist immer begrenzt und erfordert so einen schnellen Umstieg auf andere Geldquellen. Dies drängt gleichzeitig auch auf eine aggressivere Haltung.

Drei Erzrivalen

Eine der großen Änderungen im Vergleich zu den Vorgängern sind die neuen Parteien. USA, China und GLA ersetzen Nod und GDI. Die USA ist die Hightech-Rasse schlechthin, die GLA sind die Terroristen im Spiel und China ist in etwa eine Mischung aus beiden.

Jede Partei hat seine spezifischen Vorteile. So setzen die USA mehr auf schnelle, effektive Angriffe und ziehen sich danach schnell wieder zurück, wohingegen die GLA mit ihren terroristischen Angriffen zwar viel Schaden verursacht, jedoch meist auch nichts mehr mit zurück bringt. China ist die Defensivmacht im Spiel, verfügt aber auch über die stärkste Angriffsmaschinerie, welche erst mühsam entwickelt werden muss.

USA

Die USA verlassen sich naturgemäß auf ihre Technik. Dies erfordert gleichzeitig einen immensen Aufwand an Energie, der praktisch für jedes zweite Gebäude ein neues Kraftwerk erfordert. Der Abbau an Ressourcen erfolgt über Helikopter, die je Flug 700 $ zum Supply-Center bringen. Zur Abwehr dienen Patriot-Missile-Systeme, die einen effektiven Schutz gegen Land- und Lufteinheiten gewähren. Zur Einheiten-Produktion dienen Kaserne, Flughafen und Kriegsfabrik. Technologien lassen sich im Strategie-Center erforschen. Das Detention-Camp gibt alle zwei Minuten einen Blick auf alle feindlichen Einheiten und das Supply-Dock bringt alle zwei Minuten eine neue Ladung Geld für Ihre Einheiten. Die Superwaffe der USA ist die Ionenkanone. Diese erzeugt einen Energiestrahl, der besonders effektiv gegen feindliche Einheiten ist und vom Spieler sogar noch während seines Einsatzes gesteuert werden kann. Den einzigen Nachteil an dieser Partei lässt sich in der geringen Anzahl an unterschiedlichen Einheiten sehen.

China

China ist ein ebenfalls sehr stark technisch orientiertes Volk. Es benötigt bei weitem nicht so viele Kraftwerke und verfügt über weit mehr Einheiten als die USA. Wie bereits gesagt ist China die Defensivmacht im Spiel. Dies liegt vor allem daran, dass sich fast jedes Gebäude mit einem Minenfeld umgeben lässt, das für eigene Einheiten unschädlich und für feindliche Einheiten fast unsichtbar ist. Der Abbau erfolgt hier über Lastwagen, die je 300 $ zum Supply-Center zurückbringen. Die Einheitenproduktion erfolgt auch hier über Kaserne, Flughafen und Kriegsfabrik. Zur Abwehr dienen Bunker und feststehende MGs (Gattlings). Weiterhin gibt es Propaganda-Center, in denen Sie den Herdenbonus für einige Einheiten erhöhen können, sowie den Propaganda-Turm, der Ihre Einheiten mit Propaganda bestrahlt, so dass Sie sich vor Freude selbst heilen und auch noch stärker werden. Die Superwaffe der Chinesen ist die Atomrakete, eine großflächigere Waffe, als die Ionenkanone, die das betroffene Gebiet gleich noch für eine gewisse Zeit verstrahlt. Sie benötigt dafür auch wesentlich länger zum Laden als die Ionenkanone.

GLA

Die GLA sind wie gesagt die Terroristen im Spiel. Sie benötigen gleich gar keine Kraftwerke. Ihre Gebäude wirken primitiv und verfallen. Dies ist aber keineswegs der Fall. Der Abbau an Ressourcen erfolgt über Arbeiter, die je 75 $ zum Supply-Center zurückbringen. Dies ist natürlich ein gewaltiger Unterscheid im Vergleich zur USA und auch einer der Gründe, warum sie die GLA am Anfang noch kaum zeigt, denn sie kann erst im Laufe des Spiels neue Quellen erforschen. Die Einheitenproduktion erfolgt über die Kaserne und den Waffenhändler. Im Palast lassen sich neue Waffen erforschen und bereits bestehende verbessern. Der Schwarzmarkt bringt eine konstante Geldmenge während seines Bestehens bei. Zur Abwehr dienen kleine Raketen-Abwehr-Festungen. Außerdem gibt es Tunnel-Systeme, in denen sich Einheiten verstecken können. Wird ein GLA-Gebäude vernichtet, so bleibt eine kleine, unscheinbare Öffnung im Boden, die beim Abzug der feindlichen Einheiten mit dem Wiederaufbau des Gebäudes beginnt. Die Superwaffe der GLA ist der sog. SCUD-Storm, eine Anhäufung von SCUD-Raketen, die das betroffene Gebiet extrem stark verseucht, jedoch gegen Gebäude relativ schwach wirkt. Einige GLA-Fahrzeuge können durch das Aufsammeln von feindlichen Fahrzeugteilen aufgerüstet werden.

(j4n0sch) weiss jemand wo ich 100 m wireless lan kabel herbekomme?

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