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Das Ding aus einer anderen Welt

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Schulnote 2

Mir persönlich hat das Prinzip mehr gefallen als die endgültige … weiter

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Dunkel ist das Dasein und schweinekalt

Dies muss sich der Trupp um Captain Blake gerade denken, als er an einer Forschungsstation mitten in der Antarktis abgesetzt wird. Die Forscher haben sich schon lange nicht mehr gemeldet und so seid ihr als Captain John Blake zusammen mit 3 anderen Soldaten damit beauftragt nach dem Rechten zu sehen. Schnell wird klar, dass nicht mehr viel von der Station übrig geblieben ist, noch von menschlichen Wesen. Und so macht ihr euch auf einen langen, schweren Weg durch die Einrichtungen der Forschungslaboratorien…

Verantwortlich für das ganze Chaos ist eine außerirdische Lebensform, die sich wie ein Virus verbreitet. Sobald ein Organismus infiziert ist, dauert es nicht mehr lange und aus dem irdischen Wesen wird ein grässliches Monster. Dies wird auch im Spiel bei der Wahl der Teammitglieder noch eine Rolle spielen, denn man sieht nicht wer infiziert ist.

Solide Grafik

Grafisch ist Das Ding aus einer anderen Welt kein Überflieger. Die eher schlicht wirkende Grafik erfüllt aber ihren Zweck und kann auf keinen Fall als schlecht eingestuft werden. Gut gelungen sind die Beleuchtungseffekte, Texturen und die weichen Bewegungen. Von den Objektdetails her erinnert sie einwenig an Konsolengrafik (PS2), was sich aber positiv auf die Hardwareanforderungen auswirkt. So läuft Das Ding auch noch auf Rechnern mit weniger Power.

Genre-Mix mit innovativen Ideen und Macken

Das Ding ist ein 3rd Person Shooter mit kleinen Rätseleinlagen. Was es von einem einfachen Shooter unterscheidet ist hauptsächlich, dass man nicht nur alleine, sondern auch im Trupp durch das Spiel zieht. Man kann bis zu 4 zusätzliche Männer ins Team aufnehmen. Auf dem Weg durch das Spiel werden euch so an die 50 begegnen. Dabei hat jeder meist eine spezielle Funktion. So gibt es Medics, Engineers und Soldaten. Die Medics sind ganz klar zur ärztlichen Versorgung des Teams da, Engineers können Sicherungskästen und derartiges reparieren und euch somit so manch blockierte Tür öffnen und Soldaten stehen einem sehr gut um Kampf gegen die Aliens zur Seite.

Zwar noch nicht revolutionär, aber dennoch interessant ist hierbei, dass die einzelnen Leute verschiedene Vertrauensstufen zu euch aufbauen können. So muss sich das Vertrauen in vielen Fällen erst gewonnen werden, indem ihr mal ein Medipac springen lasst oder Waffen und Munition verteilt, denn sonst könnte es sein, dass euer Gegenüber sich von euch nichts sagen lässt oder euch sogar für den Feind hält und attackiert.

Playable – Da weiß man, was man hat!

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