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Abschließend betrachtend, lässt sich feststellen, dass es Gas Powered … weiter

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Freude für alle Diablo II-Fans - Dungeon Siege ist da! Doch kann das neue Action-Rollenspiel dem Genrekönig wirklich das Wasser reichen?

Nachdem man seinen Charakters gewählt hat, und das Spiel beginnt, stellt man fest, dass man sich auf dem Kontinent Aranna im Reich der Sterne befindet, aus dem vor vielen Jahren die 10. Legion das Böse vertrieben und damit das Königreich Ehb erschaffen hat. Doch das Böse ist zurückgekehrt und nimmt nun Vergeltung. Und es ist Aufgabe und Schicksal des Helden - uns, einem armen Bauernsohn bzw. einer Bauerntochter - dies wieder ins Lot zu bringen.

Zugegeben, die Story ist nicht sonderlich einfallsreich, wird aber mit sehr viel Atmosphäre erzählt, und erschafft so eine gewisse Spannung.

Sogleich im Spiel angekommen, sollte man seine bäuerlichen Werkzeuge beiseite legen, um das Schicksal des Königreiches in die Hand zu nehmen. Man ist sofort von Feinden umringt, die das heimatliche Dorf überfallen haben. Aus allen Ecken kommen sie hervor gekrochen und wollen dem Helden an den Kragen. Doch es eilt - die Heimat steht in Flammen und wichtige Aufgaben erwarten uns.
Wie bei anderen Action-Rollenspielen dieser Art, lässt sich alles durch einen Mausklick einsammeln oder untersuchen - von Gold, über Waffen und Tränken bis hin zu Zaubersprüchen aller Art.
Das Inventar öffnet sich als Feld, in das Gegenstände bis zu einer maximalen Anzahl platziert werden können.

Unsere erste Aufgabe ist es, das Schloss des Königreiches Ehb aufzusuchen. Dies bedeutet jedoch einen langen und gefährlichen Weg durch den dunklen Wald, in dem viele böse Kreaturen ihr Unwesen treiben.
Das Kampfsystem ist wie aus dem Genre gewohnt einfach – ein Klick auf einen Gegner und unser Held schlägt auf Ihn ein, bis er die Flucht antritt oder besiegt ist. Je nach Art der gewählten Waffe bzw. Zauberspruches, entwickeln sich die Fähigkeiten des Helden auf diesem Gebiet weiter, so dass man innerhalb kurzer Zeit höhere Stufen der jeweiligen Fähigkeit erreicht.
Insgesamt existieren nur vier Fähigkeiten für jeden Helden: Die des Nahkampfes, des Fernkampfes und die der Natur- und Kampfzauber. Diese nicht gerade umfangreichen Skills begrenzen die Charakterentwicklung und sind nicht unbedingt eine Freude für eingefleischte Rollenspielfans. Trotzdem entsteht auch hier schon nach kurzer Zeit die aus Diablo I und II bekannte Sucht nach Erhöhung der Stufe, so dass man spielerisch irgendwie gefesselt bleibt. Ein zweites Mal hingeschaut erkennt man auch die Raffinessen des Systems. Man muss sich nämlich nicht zu Anfang für eine Charakterrichtung – etwa Barbar oder Amazone – entscheiden, sondern entwickelt sich während des Spiels. Später, wenn man sich zum Beispiel auf Nahkampf konzentriert hat, wird es allerdings schwieriger, sich auf den Gebrauch von Pfeil und Bogen umzuschulen, da es an Geschicklichkeit fehlt.
Als Nahkämpfer bekommt man vor allem Stärke, was man wiederum für bessere Waffen und Rüstungen braucht. Fernkämpfer entwickeln vor allem Geschicklichkeit, womit sie bessere Bögen, Armbrüste usw. sowie leichte Rüstungen tragen können. Wer Zauberer geworden ist, bekommt am meisten Intelligenz, was für Stäbe, Mäntel und Bücher benötigt wird. Außerdem bestimmen Stärke, Geschicklichkeit und Intelligenz immer den Vorrat an Lebensenergie und Mana.

Doch man tritt den Kampf nicht nur alleine an, sondern bekommt im Laufe des Spiels Unterstützung weiterer mutiger Kämpfer sowie die eines Esels, den man genauso durch die Welt bewegen kann, wie die zur Party gehörenden Helden. Der Esel erweist sich beim Tragen von Dingen als äußerst nützlich, da man doch schon mal die eine oder andere Waffe etwas länger behalten möchte, was durch das eigene kleine Inventar oft nicht möglich ist.

der ferd hat vier beiner an jeder seiten einer und hat er mal keiner dann umfallt.

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