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Schulnote 2

Mit GTA 3 haben die Entwickler gezeigt, dass GTA mit modernerer … weiter

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Lange haben wir darauf gewartet, nun ist es soweit: GTA 3 gibt es endlich auch für den PC. Doch kann das Spiel die hohen Erwartungen, die viele Fans stellen erfüllen? Immerhin hat GTA zumindest eine seiner Besonderheiten, nähmlich die typische Drauf-Sicht, aufgegeben.

Milieu und Story

Am Spielprinzip hat sich im Großen und Ganzen nicht viel geändert. Man beginnt im ersten Stadtteil, wo man seine Unterkunft im Rotlichtmilieu betritt. Paint-Shop, Waffenladen und Werkstadt gleich in der Nähe. Die Unterkunft besteht aus einer Wohnung mit anliegender Garage, wo man sein Auto unterstellen kann, um es beim nächsten Laden wieder fahren zu können. Die Stadt „Liberty City“ ist der Spielplatz von mehreren Straßengangs, die untereinander um die Vorherrschaft kämpfen. Dies sind im ersten Stadtteil die Mafia, die Triaden und die Diablos, wobei nur die ersten beiden eine unmittelbare Rolle spielen.

Zu Beginn des Spieles fährt ein Gefangenen-transporter über eine Brücke, welche den ersten und zweiten Stadtteil miteinander verbindet. Dieser wird überfallen und sie bleiben auf der Straße stehen, während der Gefangene, dem diese Befreiungsaktion galt, mitgenommen wird. Um den Nachschub an Polizei zu verhindern zerstören die Gangster die Brücke, somit sitzen sie auf der Insel fest. Ihr Ziel ist es nun, sich bei den Gangs beliebt zu machen und zu Respekt und somit auch zu Macht zu kommen. Doch spätestens im ersten Stadtteil merken sie, wie sinnlos Vertrauen ist. Denn man fällt ihnen bei der nächsten Gelegenheit in den Rücken indem man kurzerhand versucht, sie aus dem Weg zu räumen. Glücklicherweise werden sie gewarnt und können entkommen.

Grafik und Steuerung

Um nicht zu viel aus dem Spielgeschehen zu verraten wenden wir uns jetzt erst einmal den technischen Aspekten zu. Die grafische Umsetztung ist zwar keine Meisterleistung, aber durchaus angemessen. Die Spielgrafik erinnert zuerst an Midtown Madness 2, man erkennt jedoch bald, dass es viele Unterschiede gibt. Sehr schön anzusehen sind die Spiegelungen in den Regenpfützen sowie die imposanten Sonnenauf- und -untergänge. Die gesammte Verkehrstechnik (Ampeln, Laternen etc.) ist zerstörbar.

Die Passanten, Autos, Häuser, Bäume und restlichen Objekte in Liberty City sind recht detailliert. Sehr viel Wert hat man auf das Schadensmodel gelegt. Vom Auto fallen nach und nach alle Teile ab, bis es schließlich in Flammen aufgeht und explodiert. Auch die Spielphysik ist exzellent umgesetzt. Besonders überzeugend ist der Schleudereffekt und das Flugverhalten der Autos nach größeren Crashs. Sehr abwechslungsreich sind aber vor allem die vielen Kleinigkeiten und Überraschungen im Spiel. So sieht ihr Charakter attraktiven Frauen hinterher, die an ihm vorbeigehen, zeigt der Polizei auch mal den Mittelfinger und Flucht Autofahrern hinterher, die dem Autoklau entwischen konnten. Die deutsche Version unterscheidet sich diesbezüglich ein wenig. So hinterlassen getötete Passanten weder Geld noch Blut. Aber da es sich bei dem Geld sowieso nur um 2-stellige Beträge handelt und das Blut nicht wesentlich zum Spielspaß beiträgt, ist dies zu verkraften.

Die Steuerung ist wirklich sehr gut gelungen. So schaut man dem Charakter in einer Third-Person-Sicht von hinten über die Schulter. Sitzt man im Auto, kann man zwischen mehreren Perspektiven wählen, in die Fahrerkabine selbst kann man aber nicht blicken. Zusätzlich gibt es die für die ersten Teile typische Draufsicht, welche aber weniger sinnvoll für den Spielgebrauch ist, da das Sichtfeld trastisch verkleinert wird.

Gameplay

Die Missionen sind abwechslungsreich gestalltet. Sie gehen zu einer der auf der Karte gekennzeichneten Personen und holen sich dort einen Auftrag ab. Während sie einen Auftrag erfüllen, können sie übrigens nicht speichern. Sie müssen beispielsweise einmal ein paar Bankräuber zur Bank fahren und mit ihnen flüchten oder - um ihre Loyalität zu beweisen - einen feindlichen Gangster-Boss eliminieren. Oft kommen sie durch Aufträge in Kontakt zu anderen Personen, die ihnen weiter Jobs anbieten. Zwischendurch bekommen sie auch mal eine Zusatzmission, wie z.B. ein Straßenrennen. Um in den nächsten Stadtteil zu kommen, müssen sie nicht alle Missionen erfüllen, sondern nur eine bestimmte Schlüsselmission.

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