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Mafia: The City Of Lost Heaven

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Schulnote 1

Für mich ist Mafia: The City Of Lost Heaven die perfekte Mischung aus … weiter

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Im neusten Werk der tschechischen Softwareschmiede Illusion Softworks schlüpft ihr in die Rolle von dem Taxifahrer Tommy Angelo und arbeitet euch in der Mafiawelt kontinuierlich nach oben. Hohe Erwartungen und große Hoffnungen hat das Gangsterepos bei einer Vielzahl von Fans geschürt. Ob das Spiel der erwartete Kracher ist, erfahrt ihr in unserem Test!

Tommy hat die Nase voll

Alles beginnt im Jahre 1938 in einem kleinen Straßencafé. Tommy Angelo, der Hauptcharakter des Spiels, hat genug von den Machenschaften der Mafia und erzählt alles einem Polizisten. Dieser soll Tommy und seine Familie schützen und im Gegenzug packt er aus.
Und genau diesen Rückblick erlebt der Spieler während des gesamten Spiels.

Der Anfang einer steilen Karriere

Als Tommy eines Abends eine Pause von der Taxifahrerei macht, wird er von zwei Kerlen der Salierie-Familie dazu gezwungen, seine Fahrkünste unter Beweis zu stellen und sie somit vor den Verfolgern der verfeindeten Morello-Sippschaft zu retten. Ist das geschafft, bringt man die beiden zu Salieri und bekommt von diesem eine prächtige Belohnung. Trotzdem will Tommy sich von der Mafia fern halten. Doch als angeheuerte Schläger sein Taxi verschrotten und ihn gehörig verprügeln, überlegt er es sich anders und ist ab sofort mittendrin im Mafiageschäft.

Tolle Missionen & schicke Flitzer

Wie schon erwähnt, spielt ihr Tommys Rückblick auf seine Mafiakarriere nach.
Dabei steuert man ihn aus der Third Person Perspektive, nur wenn es mal eng zugeht wechselt die Ansicht in First Person. Dieser Übergang ist sehr gut umgesetzt worden.

Die Missionen haben ein hohes Maß an Abwechslung: Entweder treiben Sie Schutzgeld ein, müssen Leute durch die Gegend kutschieren, mal eine Wagenladung Zigarren klauen, einen störenden Politiker bzw. Konkurrenten ausschalten oder ein Autorennen bestreiten.
Um diese Ziele zu erreichen, hat man ein Waffenarsenal, das vom Baseballschläger über normale Pistolen bis hin zur schlagkräftigen Thompson reicht. Einige Missionen enthalten fast nur Ballerelemente. Lassen Sie sich mit einer Waffe in der Öffentlichkeit sehen, haben Sie die Polizei im Nacken. Auch wenn man das vorgegebene Tempolimit nicht einhält, einen Unfall baut oder Menschen überfährt, bekommt man es mit ihnen zu tun.

Am leichtesten kommt man bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung davon: Man muss lediglich eine Strafe bezahlen. Dies kann man durch Einschalten des Geschwindigkeitsbegrenzers vermeiden, dann fährt das Auto nämlich gerade mal höchstens 60 km/h.
Bei den anderen Delikten wird man schon verfolgt und in der höchsten Stufe sogar von den Gesetzeshütern unter Beschuss genommen. Teilweise sind die Missionen sehr komplex und bestehen aus mehreren Abschnitten.

Begonnen werden die Missionen meist in Salieris Bar. Dort bekommt man auch die nötigen Waffen von Vincenzo und einen Wagen vom etwas durchgeknallten Ralph. Er zeigt dem Spieler, wie man bestimmte Autos knacken kann. Von diesen gibt es im Spiel an die 60 Stück, allesamt den 30ern nachempfunden. Deren Fahrphysik ist äußerst gut gelungen, allerdings lässt das Schadensmodell ein wenig zu wünschen übrig, da es sehr künstlich aussieht. Außerdem haben Schäden nur geringen Einfluss auf das Verhalten des Fahrzeugs. Viele Missionen bestreitet man mit Paulie oder Sam, den anderen beiden Leitfiguren der Salieri-Familie.

Weiterhin gibt es Bonusmissionen, die optional absolviert werden. Als Belohnung winken meist schicke Bonusflitzer. Dabei bekommt man Aufgaben von Lucas Bertone, dem eine Werkstatt gehört. Hierbei handelt es sich meist um Lieferungen, die abzugeben sind oder darum, einen Bekannten von Lucas rechtzeitig vor der Polizei zu warnen.

Ein Tag ohne Playable.de ist wie Corn ohne flakes.

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