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Schulnote 3

Mashed ist ein interessantes Rennspiel, das beim ersten Spielen … weiter

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Aggressionen sollte man der eigenen Gesundheit zuliebe bekanntlich nicht im Straßenverkehr ausleben. Wie allerdings der Titel bereits vermuten lässt (mashed: engl. für „zerstampft“), hat man in Mashed ohne selbige nur wenig Chancen auf den Sieg. Hier gilt es nämlich bis zu drei KI-Mitstreiter auszuschalten, um so am Ende als strahlender Sieger dazustehen. Im Battlemodus kann man dies auf zweierlei Wegen erreichen: Zum einen kann man die Gegner mit Hilfe seiner fahrerischen Fähigkeiten außer Gefecht setzen. Wer zu weit hinter den Führenden zurückfällt, wird vorerst mit einem Warndreieck über dem Auto ermahnt. Die Kamera zoomt dabei soweit heraus, dass alle Wagen auf dem Bildschirm zu sehen sind. Daraus ergeben sich für den Führenden teilweise Probleme, da er sich nicht mehr in der Mitte, sondern am Rand des Bildschirms befindet und Probleme hat dem Streckenverlauf zu folgen.

Unfreiwillige Kontakte zu Mauern oder gar mit Abgründen sind somit meist unvermeidbar und frustrierend – statt des sicher geglaubten Sieges bleibt dann meist nur noch das Ausscheiden. Das Risiko lohnt sich allerdings, denn vergrößert sich der Abstand des Letzten zur Spitze weiter, explodiert dessen Wagen einfach und man hat einen Konkurrenten weniger. Allerdings ist es weitaus effektiver, die gegnerischen Fahrzeuge mit einer auf den Stecken verteilten Waffe auszuschalten. Dank zielsuchenden Raketen, Minen oder MGs macht man schnell Schrott aus seinen Widersachern. Aber Vorsicht: Selbst kann man natürlich auch Opfer dieser Items werden.

Wer es schafft, als Letzter auf der Strecke zu bleiben, wird mit zwei Pluspunkten belohnt, der Zweite bekommt immerhin noch einen, während der dritte einen bzw. der vierte zwei Punkte einbüßt. Der Fahrer, der zuerst acht Punkte erlangt, ist Sieger. Was sich in der Theorie als trockene Zahlenspielerei anhört, entpuppt sich in der Praxis als actionreiche und spannende Punktehatz.

Keine Langzeitmotivation im Singleplayer-Modus

Im Einzelspielermodus muss man sich 39 Herausforderungen auf 13 Strecken stellen. Die Rennpisten wissen durchaus zu gefallen: Ob typische Rennstrecke, befahrener Highway oder vereiste Strecken – spannend und ideenreich gestaltet sind sie allemal. Teilweise ändern sich die Kurse sogar Runde für Runde. So stürzen Türme um, dessen Trümmer ab sofort die Fahrbahn verengen oder eine Art Fähre transportiert die Wagen über Wasser – die ideale Gelegenheit, Gegner mit einem gezielten Schubs aus dem Rennen zu befördern.

Mit steigendem Spielfortschritt muss man sich zunehmend gegen KI-Teams bestehend aus zwei oder sogar drei Fahrern behaupten, was das Unternehmen Sieg um einiges erschwert.

Doch neben dem Battlemodus gibt es auch andere Spielmodi: Im Rennmodus muss man eine gewisse Rundenzahl als Erster absolvieren. Schießt man hier einen Gegner ab oder schubst ihn von der Klippe, respawnt dieser nach kurzer Zeit und man gewinnt lediglich etwas Zeit statt den Konkurrenten ganz auszuschalten. Manchmal muss man auch drei Runden einfach nur überleben. Leichter gesagt als getan, denn die drei Gegner setzen alles daran, dies zu verhindern. Am spannendsten ist der Bombenmodus, in dem man mit einer Bombe auf dem Dach durch auf der Strecke verteile Checkpoints rasen muss, um die Zündung hinauszuzögern. Ebenfalls zu gefallen weiß der Fugitive-Modus, in dem es gilt, einen ziemlich schnellen Fahrer zu überholen, bevor dieser drei Runden fahren kann. Besonders actionreich ist die Helikopterjagd: Hier gilt es einen Helikopter mit Hilfe der Items vom Himmel zu holen, bevor dieser mit seinen Raketen und dem MG den eigenen Wagen außer Gefecht setzt.

Leider kommen diese spannenden Modi nur selten zum Einsatz – die meisten Herausforderungen spielt man im Battlemodus.

I see fragged people …

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