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Monopoly Tycoon

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Schulnote 2
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Wer hat nicht schon einmal das Brettspiel Monopoly gespielt? Das Phänomen ist bekannt: entweder man liebt es, oder man hasst es. Und für diejenigen, die es lieben ist dieses PC-Spiel genau das Richtige.

Das Spielprinzip von Monopoly Tycoon ist einfach. Gegeben ist eine Stadt mit mehreren Straßen, die sie je nach Belieben bebauen, kaufen und vermieten können. Es gibt sechs Preisklassen in der Stadt, Angefangen beim Arbeiterviertel bis hin zur Schlossalle mit extrem hohen Mieten und anderen großen Kosten. Auch die Bevölkerung ist in drei Gruppen unterteilt: in die soziel Schwachen, die normal Verdienenden und die Stinkreichen. Ihre Geschäfte können sie für eine dieser drei Zielgruppen bauen. Später können sie auch noch den Verkaufspreis für ihr Produkt festlegen.
Schon beim Bauen müssen sie die Anzahl der Stockwerke und das Design festlegen. Wenn sie dann noch ein Wohngebäude daneben stellen, bekommen sie Miete und gleichzeitig gute Kunden für ihr Gewerbe.
Beim Platzieren eines neuen Geschäftes müssen sie weiterhin darauf achten, dass sie sich nicht selber Konkurrenz machen und dass sie das sogenannte Nachtgewerbe möglichst vom Taggewerbe trennen.

Ihre Hauptaufgabe in Monopoly Tycoon liegt darin, Gegner zu besiegen. Allerdings sind diese nicht sonderlich intelligent. Sie können zwar Einkaufszentren gut verwalten, aber vor allem beim Ersteigern von Eigentumsrechten für Stadtviertel stellen sie sich sehr ungeholfen an. Oft kommt es vor, das ein Gegner einfach nichts baut, obwohl er mehr Geld hat, als alle Anderen.

Die Missionen sind in einzelnen Fällen so schwer, dass sie nur per Zufall gewinnen können. Anfangs ist es zwar extrem einfach, in der folgenden Mission haben sie aber schon wenig Chancen, die Partie durch reine Logik zu meistern. Meist aber steckt ein ganz einfaches Prinzip hinter der Sache. Der Spielverlauf gestaltet sich dann so, dass sie dieses Prinzip suchen um dann ihre Gegner haushoch zu besiegen. Wie gesagt: hinter den jeweiligen Trick muss man erst kommen.

Technik

Die Grafik ist zwar nicht die tollste, aber für ein Spiel dieses Genres gerade zu revolutionär. Dank der freibeweglichen 3D-Ansicht, können sie um ihre Häuser herumsehen und die Kunden, die übrigens (je nachdem bei welchem Spieler sie zuletzt gekauft haben) unterschiedlich gefärbt sind, beim Geldausgeben beobachten.

Johannes Köpcke (impic at progamerz.com)
Dienstag, 11. Dezember 2001
„Dank Playable.de bin ich wieder ganz ich selbst geworden! Und Sie können das auch!“

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