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Schulnote 2

Gepriesen sei der Multiplayer-Modus, denn ansonsten ist dieses Spiel … weiter

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Schon zum 10. Mal kommt nun eine Neuauflage des Vorzeige-Eishockeyspiels von Electronic Arts auf den Markt. Und auch dieses Jahr gab es wieder einige Neuerungen. Ob es jedoch reicht, um den Vorgänger in den Schatten zu stellen erfahrt ihr in diesem Review.

Das Menü

Zunächst einmal ist man überrascht. Das Hauptmenü von NHL 2003 wurde neu gestaltet und so dauert es ein bisschen, bis man sich damit zurechtfindet. So klickte man auch schon mal auf einen falschen Button, so dass der sicher geglaubte Spielstart nicht stattfand. Stattdessen durfte man alles noch mal einstellen. Wichtiger Gesichtspunkt ist die Einbindung des Online-Modus in das Hauptmenü. So kann man sich direkt vom Hauptmenü bei EA einloggen. Mehr zum Online Modus später. Wenn man sich dann an die Menüführung gewöhnt hat, steht dem Einstieg ins Spiel nichts mehr im Wege.

Irgendetwas fehlt

Wie einem sehr schnell klar wird, fehlt wieder einmal der Trainingsmodus, also muss man die neuen Deke Techniken alle selbst im Spiel ausprobieren. Gerade bei dem neuen „Manual Deke“ ist dies sehr schmerzhaft, da dieser im Spiel selbst nur sehr schwer zu erlernen ist - den gegnerischen Verteidigern sei dank.
Des Weiteren fehlt diesmal auch der reine Shootout-Modus, in dem man einfach nur Penaltyschüsse machen konnte. Somit kann man außerhalb des richtigen Spiels auch keine 1on1-Situationen mehr üben.
Die Leute, die in der Vorgängerversion ihr Gesicht in das Spiel importiert haben, werden auch enttäuscht sein, denn aufgrund der neuen Mimiktechnik der Spieler ist dies nicht mehr möglich. Auch die Option seinen eigenen Teams (EA-Storm/EA-Blades) Trikots anzufertigen wurde herausgenommen. Sehr schade.

Vor dem Spiel

Zu den verschiedenen Spielmodi muss man wohl nicht mehr viel Sagen, sie sind so wie gehabt: Franchise (Saison), Playoffs, International. Dort hat sich nichts wesentlich geändert.
Die Optionen und Coaching-Einstellungen sind im Prinzip auch gleich geblieben. Das erste Positive bemerkt man im Punkt Coaching-Strategie. Dort kann man jetzt für jede einzelne Reihe des Teams eine Strategie auswählen und nicht wie bisher nur eine für das gesamte Team. Aber ob das wirklich etwas nützt war leider nicht herauszufinden. Ein weiteres neues Feature bemerkt man auch in den Optionen: den Gamebreaker. Mehr hierzu jedoch später.
Nachdem man dann wieder alles nach seinen Wünschen eingestellt hat, kann es dann auch schon losgehen.

Ab aufs Eis!

Nach einem schönen Intro, was aber (meiner Meinung nach) nicht an das von NHL 2002 heran kommt, steht man dann auch schon am Faceoff-Kreis. Im Spiel selbst hat sich nach den ersten Blicken nicht viel getan. Die Steuerung ist eigentlich die gleiche wie im Vorgänger, die üblichen Verbesserungen an der Grafik fallen kaum auf und dass der Sound besser geworden ist, merkt man bis auf den wirklich super rockigen Soundtrack des Spiels kaum. Was gibt’s also neues auf dem Eis?
Zum einen gibt es jetzt neue Dekes (Täuschungsmanöver), die automatisch ausgeführt werden können, wie schon bekannt aus älteren NHL Spielen. Aber man kann auch zum ersten Mal das Steuer selbst in die Hand nehmen. Und so geht’s: „Manual Deke“-Taste drücken und dann mit dem D-Pad oder den Pfeiltasten den Schläger des Spielers steuern, um so die Gegner auszutanzen. Hört sich einfach an, ist es aber nicht. Gerade durch das schon angesprochene Fehlen des Trainingsmodus fällt dieses neue Feature erst einmal aus dem Rahmen des Spieles. Am Anfang konzentriert man sich dann doch lieber auf das Spiel selbst.

Playable – Bringt Würze ins Spiel.

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