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NOLF 2: A Spy In H.A.R.M’s Way

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Schulnote 2

NOLF 2 weiß vor allem durch seinen genialen Spielwitz und sein … weiter

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Zwei Jahre nachdem sie in No One Lives Forever die Welt schon einmal vor den miesen Machenschaften der Organisation H.A.R.M. gerettet hat, muss Cate Archer jetzt wieder gegen den gleichen Feind ran. Ob Monolith es tatsächlich geschafft hat den grandiosen ersten Teil zu toppen, erfahrt ihr in unserem Test!

Cate Archer is back!

Das Spiel entführt einen zuerst in das fernöstliche Japan. Dort wird man von der ersten Sekunde an den Vorgänger erinnert: ein sprechender Vogel mit grün glitzernden Augen erklärt einem die grundlegenden Dinge für das Spiel. Das erste von insgesamt unzähligen Schmunzeln kann man sich also bereits nach zwei Minuten nicht mehr verkneifen. Wer denkt, dass das erste Level erst einmal ein Tutorial darstellt, der irrt: es geht von Anfang an richtig zur Sache und auch die Story startet gleich von Beginn an voll durch. Der Spieler soll sich als erstes mit einem getarnten Undercover-Agenten treffen und Informationen über eine mysteriöse Führungsperson der Verbrechensorganisation H.A.R.M. sammeln. Mehr sei zur Story an dieser Stelle nicht verraten, nur noch soviel: Sie kann mit jeder Hollywoodproduktion locker mithalten!

Kuriose Charaktere

H.A.R.M. will auch diesmal wieder die Weltherrschaft an sich reißen. Doch sind die H.A.R.M.-Mitglieder nicht die einzigen Schurken mit denen es Cate zu tun hat. Diesmal mischen auch noch die Sowjets mit. Grund dafür ist wohl die Tatsache, dass das Spiel mitten im Kalten Krieg angesiedelt ist. Doch von dem Ernst eines Konfliktes ist kaum etwas zu spüren. Bestes Beispiel dafür sind die verrückten Charaktere. So zum Beispiel der Chef von H.A.R.M., der bloß „Der Direktor“ genannt wird. Er streitet mehrere Male im Spiel mit seiner Mutter am Telefon. Recht amüsant, wenn man bedenkt, dass er die Welt erobern will. Oder General Hawkins, der für alle Problem die Russen verantwortlich macht und Moskau am liebsten in Trümmern sähe.
Diese Position wird durch Aussprüche wie „Hoffentlich lässt der Präsident mich den roten Knopf drücken“ oder „Damals, 62, hätte Uncle Sam den Russen ein großes Päckchen geliefert, aber nein…“ deutlich. Doch das sind nur zwei von den vielen parodistischen Zitaten des Spiels.

Für Abwechslung ist gesorgt!

Im Verlauf des Spiels verschlägt es Cate um den ganzen Globus. Von Japan über Russland bis hin zu Ohio - sie auf der ganzen Welt im Einsatz. Dabei sind auch ihre Missionen höchst anspruchsvoll und erfüllen die Erwartungen, die an eine Top-Geheimagentin gestellt werden voll und ganz: Informationen über fiese Schurken sammeln, Zivilisten aus einer brennenden Stadt befreien, Fahndungsposter eines Polizisten, auf dem Cate gesucht wird abreißen oder Telefone in Hotelzimmern verwanzen. Zur Orientierung hat Cate immer ihren Kompass dabei, auf dem wichtige Punkte gekennzeichnet sind. Doch die Abwechslung geht noch viel weiter. Man hat nämlich verschiedene Möglichkeiten an die Missionen heranzugehen. Wird in den meisten Shootern immer nur geballert bis alle Gegner weg sind, so könnte man dies zwar in NOLF 2 auch tun, aber ist dies meist nicht beste Weg sein. Häufig ist es günstiger zu schleichen um unbemerkt an Gegnern vorbeizukommen oder sich in dunklen Ecken zu verstecken, in denen man nicht gefunden wird. Ein Auge-Icon zeigt an, dass man sich in einem Versteck befindet. Verweilt man für einige Sekunden in diesem Versteck, so bleibt man für Gegner unentdeckt. Bewegt man sich oder schießt gar in der Nähe eines Gegners, wenn man sich in einem Versteck befindet, so wird man entdeckt und das Versteck wird unbrauchbar. Ein Kampf ist dann unvermeidbar.
Doch manchmal wird man gezwungen, die Waffe ungebraucht zu lassen. So wird man zum Beispiel von einem wütenden Polizisten angegriffen, den man nicht verletzen darf. Hier kann nur ein Versteck weiterhelfen. Im Laufe des Spiels sammelt Cate für erbrachte Leistungen Skillpunkte, die sie zur Verbesserung ihrer Fähigkeiten einsetzen kann. Insgesamt können sieben Kategorien entwickelt werden, wie zum Beispiel Schussfähigkeit oder der Umgang mit Spezialgeräten. Diese Geräte dürfen einfach keiner Agentin fehlen, auch nicht Cate. So besitzt sie einen Lippenstiftfotoapparat, einen Dietrich und einen Schweißbrenner. All diese Geräte sind für viele Missionen einfach unverzichtbar.

Im Fall von Playable.de ist die Liebe zu einer Website vollkommen natürlich.

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