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playable?
Schulnote 3

Schade, dass es nicht gelungen ist, die vielen Designmacken, welche … weiter

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Aus dem Hause CDV kommt eines der innovativsten Spiele des Jahres. Als Nomade reist der Spieler auf einer fliegenden Insel durch die Überreste des Planeten Aeres, welcher bis auf jene schwebende Felsbrocken vollkommen zerstört wurde, baut seine Insel zu einer Festung aus und bekämpft seine Feinde. Ob das Spiel hält, was das Konzept verspricht, erfahrt ihr in unserem Test!

Die Qual der Wahl

Gleich zu Beginn des Spiels wird der Spieler vor eine Entscheidung gestellt, die großen Einfluss auf den weiteren Spielverlauf hat. Man kann anfangs nämlich zwischen drei verschiedenen Charakteren wählen: Da wäre zum einen John, der Ingenieur, welcher sehr geschickt im Umgang mit Technik ist. Auch Susi, die zauberhafte Magierin steht zur Auswahl. Sie ist der ausgewogenste Charakter und somit am einfachsten zu spielen. Und zu guter Letzt könnt ihr auch mit Goliath, dem Krieger spielen. Es erfordert einiges Geschick, um seine Technologie zu meistern.

Auf ins Abenteuer!

Ist der Charakter gewählt, führt eine furiose Zwischensequenz den Spieler in das Geschehen ein: Man wird während der Schatzsuche von Fieslingen verfolgt, welche einem zum Absturz bringen und auch noch die beiden Freunde, die den Spieler begleitet haben, gefangen genommen haben. Dann findet man sich auf einem der zahlreichen Felsbrocken wieder. Allein durch die eigene Präsenz wird eine gefangene Seele, der „Baumeister“ auf dem Fels befreit, welche sich ziemlich dankbar erweist und einem das Spielprinzip und die Steuerung erklärt.
Außerdem möchte er den Spieler reich belohnen, wenn er denjenigen unschädlich macht, der ihn in diese Gefangenschaft gebracht hat. Und ganz nebenbei soll man natürlich noch seine in Gefangenschaft geratenen Freunde befreien.

Die Welt in Trümmern

Die Welt, in der die ganze Handlung spielt, ist bis auf viele Felsinseln, die durch die Lüfte schweben vollkommen zerstört. Allerdings verbirgt sich auf so mancher Felsinsel mehr als auf den ersten Blick zu sehen ist. Viele sind zu riesigen Festungen ausgebaut, mit Kanonentürmen, einem Flugzeughangar, Leuchtturm und Windmühlen, welche die Insel mit Energie versorgen. Ist ein Gebäude mal zerstört, kann es meist problemlos wieder aufgebaut werden. Die Gebäude werden nämlich mit Hilfe von magischen Artefakten gebaut, welche nach der Zerstörung des Gebäudes wieder in ihrem Ursprungszustand wiederzufinden sind und so erneut aufgebaut werden können.

Ballern, Ballern, Ballern

Das Spielprinzip wurde relativ einfach gehalten: Man dümpelt mit seiner Insel, auf der man mit Hilfe von Artefakten Gebäude errichten kann, über vorgegebene Wegpunkte durch das Land. Auf dieser Insel kann man seinen Charakter aus der Third-Person-Ansicht frei bewegen. Die Aufgaben sind zumindest einigermaßen abwechslungsreich: Da heißt es „Bewege die Insel von A nach B und versuche dabei, die Insel unversehrt zu halten“ oder „Wehre alle Angriffe ab und zerstöre dabei im Gegenzug den feindlichen Posten“. Aber es gibt auch Außenmissionen, die nicht mit Hilfe der eigenen Insel absolviert werden. Dabei verlässt man seine Insel und geht auf eine andere. Dort bekommt man es dann in Shooter-Manier mit ekelhaften Käfern und anderen Feinden zu tun, die man mühsam mit Feuerbällen abwehren muss.

… Ich glaub schon, Brain! Aber der Weihnachtsmann? Ich meine, können wir dem trauen?

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