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WarCraft III: Reign of Chaos

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Schulnote 1

Was Blizzard da abgelegt hat, ist ein wahres Meisterwerk! Allein … weiter

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Lange Zeit nach dem Ende des zweiten Kriegs zwischen Orcs und Menschen macht sich der Spieler nun schon zum dritten Mal in die Welt von Azeroth auf. Dort leiden die Völker unter einer mysteriösen Plage und die dunkle Macht versucht nach Tausenden von Jahren erneut ihre erschreckenden Taten umzusetzen.

Von Anfang an mitreißend

Auch wenn Sie schon ein Echtzeitstrategie-Veteran sind: Sie sollten auf keinen Fall das Tutorial überspringen! Darin wird nämlich schon die mitreißende Story erzählt:
Als Orc-Häuptling Thrall flüchten Sie in zwei Missionen auf den unbekannten Kontinent Kalimdor, entkommen so vorerst der Bedrohung und lernen dabei die wichtigsten Bedienungs-grundlagen.

Die Völker

In WarCraft III: Reign of Chaos gibt es vier verschiedene Völker, in deren Rollen sie während der gesamten Solo-Kampagne schlüpfen: die Orcs, die Untoten, die Nachtelfen und die Menschen.
Die Völker unterscheiden sich enorm, z.B. in der Rohstoffbeschaffung und im Gebäudebau. So sammeln die Menschen fleißig Gold und hacken Holz, während die Untoten einfach eine Goldmine verseuchen und das Gold durch Beschwörung sammeln.
Auch im Kampf sind große Unterschiede zu erkennen: die Untoten z.B. reihen gefallene Gegner in ihre Reihen auf und vergrößern so ständig ihr Heer.
Daher ist auch taktische Anpassung an das jeweilige Volk gefragt: die Orcs setzen z.B. auf ihre kräftigen Bodentruppen, während sie nicht in der Lage sind, starke Flugeinheiten zu bauen, die Untoten setzen eher auf Quantität und die Nachtelfen erstarken erst mit zunehmender Spielzeit.
Es ist also enorm wichtig, dass der Spieler seine Spielweise an die Vor- und Nachteile seines Volkes anpasst.
Als erstes schlüpfen sie in die Rolle der Menschen und müssen sich gegen eine mysteriöse Plage behaupten, die sich später als Werk der Untoten herausstellt. Ist diese Kampagne geschafft, wechselt der Spieler die Seiten: sie kämpfen auf Seiten der Untoten gegen die Menschen. Danach stehen sie auf der Seite der Orcs und die Nachtelfenkampagne schließt den Einzelspielerteil von WarCraft III: Reign of Chaos ab.

Insgesamt sind also vier Kampagnen zu absolvieren, die alle zusammen 34 Missionen umfassen. Dabei steigt der Schwierigkeitsgrad von Kampagne zu Kampagne an, das heißt, als Mensch haben sie es einfacher als in der Rolle der Nachtelfen.

Massenschlachten? Nein, danke!

In der Welt von WarCraft III: Reign of Chaos gibt es nur zwei Rohstoffe: Holz und Gold. Mit Hilfe dieser Rohstoffe kann der Spieler Gebäude und Einheiten bauen lassen. Die Gebäudevielfalt reicht von der Farm über Baracken bis hin zu Wachtürmen. Doch ist diese längst nicht so groß wie bei Age Of Empires 2. Blizzard hat das Hauptaugenmerk des Spiels eindeutig auf den Kampf gelegt. So hat man auch nicht die Möglichkeit Mauern zu bauen und sich so in seiner Basis einzuigeln.
Die mit Abstand innovativste Neuerung des Spiels ist das Einheitensystem: Jede Einheit die sie bauen verbraucht eine bestimmte Menge an Lebens-mitteln, der normale Arbeiter bei den Menschen z.B. eine Einheit, ein Scharfschütze dagegen schon vier Einheiten. Um ihr Einheitenmaximum aufzurüsten müssen sie Farmen bauen lassen. So weit, so gut, bis hier nichts Neues.
Wenn sie aber einen Verbrauch von 41 Nahrungseinheiten erreicht haben, fördern ihr Arbeiter aus der Goldmine nur noch 7 statt 10 Einheiten, die anderen drei gehen für die Versorgung ihrer Truppen drauf. Ab 71 Nahrungseinheiten gibt’s nur noch 4 Goldeinheiten und ab 91 bekommen Sie gar kein Goldnachschub mehr.
Das heißt also, dass der Spieler nie mehr als drei Dutzend Einheiten zusammenkriegt, ohne auf Goldnachschub zu verzichten. Blizzard setzt hier eindeutig auf kleine Heere, bei denen die Zusammensetzung daher eine noch größere Rolle spielt. Und es gibt noch einen anderen Grund, warum der Spieler nur so eine relativ geringe Anzahl an Einheiten erschaffen kann: die Helden!

Playable.de – Mit echten California-Mandeln!

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